Studio-Inhaber Kay A. Schönewerk entstammt einer renommierten Leipziger Fotografenfamilie – und führt nunmehr in der 4. Generation das mit der sächsischen Messestadt tief verwurzelte Fotografenhandwerk seiner Familie weiter.
Schon sein Urgroßvater Felix Nikolai Günther und sein Großvater Herbert Günther führten das Leipziger Traditionsunternehmen “Fotohaus Günther”. Im Jahre 1928 – also heute vor 80 Jahren – gründete die Familie ihr erstes Fotostudio in der Leipziger Windmühlenstraße, nur wenige Meter von der Innenstadt entfernt. Hier produzierte die Familie hochwertige Hochzeitsfotos und Familienporträts und entwickelte die Bilder im hauseigenen Labor.
Als der zweite Weltkrieg ausbrach, musste der junge Herbert Günther an die Front nach Frankreich. Doch nicht mit Munition und Gewehr, sondern mit Kamera und Blitz “bewaffnet”, wurde er als Kriegsberichterstatter und Kriegsfotograf eingesetzt.
Das Unternehmen wurde indes durch die Familie weitergeführt – bis es bei dem legendären Luftangriff auf Leipzig im Jahre 1943 komplett ausgebombt wurde. Doch als Herbert Günther aus dem Krieg zurück nach Leipzig kam, baute er das Geschäft in der Zwickauer Straße wieder auf. Hier im Stadtteil Marienbrunn arbeitete er dann mit seiner Frau Thea Günther und mehreren Angestellten viele Jahrzehnte und sie erarbeiteten sich einen exzellenten Ruf als freischaffende Fotografen auf.
Und auch als in DDR-Zeiten viele Studios verstaatlicht wurden, konnte sich das Traditionsunternehmen weiter als selbstständiges Unternehmen am Markt behaupten und fotografierte hunderte Menschen, Familien, Hochzeiten und Veranstaltungen.
Als dann in den sechziger Jahren die Tochter der Familie – Stefanie Günther (heutige Schönewerk) – in die Fußstapfen ihres Vaters und des Großvaters trat, wurde das Fotografenhandwerk in die dritte Generation weitergegeben.
Stefanie Günther lernte aber nicht im Unternehmen der Familie, sondern absolvierte eine Ausbildung zur Fotografin beim renommierten Leipziger PGH-Fotozentrum und arbeitete bei der Fotografenfamilie Geuther in Rötha. Arbeitsschwerpunkte waren neben moderner Industriefotografie wieder klassische Familien-, Hochzeits- und Veranstaltungsfotografie.
Jahre später volontierte sie in Berlin beim Film- und Fernsehfunk. Zurück in Leipzig entschied sich die junge engagierte Fotografin für eine Arbeitsstelle bei der Universität Leipzig – wo sie sich heute als gestandene Fotografin für die gesamte Fotoabteilung der Universitätsaugenklinik verantwortlich zeichnet.
Kay A. Schönewerk - geboren 1973 – trat schon in jungen Jahren in die Fußstapfen seiner Fotografen-Familie und wurde quasi umgeben von Fotokameras und Fototechnik groß. Schon in Schule und Ausbildung war die Kamera sein ständiger Begleiter – bis er dann im Jahre 1994 als junger Soldat in Brandenburg, mit ersten journalistischen Fotos für die Lausitzer Rundschau, seine berufliche Laufbahn begann.
Seitdem geht seine fotografische Entwicklung konsequent weiter. Er studierte Journalistik an der Universität Leipzig und arbeitete als freier Fotograf bei der Leipziger Volkszeitung. Hier volontierte er Ende der neunziger Jahre und schrieb seine Diplomarbeit über “Qualitätssicherung in Regionalzeitungen”.
Später arbeitete er als freier Fotograf für Zeitungen und Unternehmen – seine Bilder wurden neben der Leipziger Volkszeitung auch in der Sächsischen Zeitung, Mitteldeutschen Zeitung, Freien Presse, BILD-Zeitung und Dresdner Morgenpost veröffentlicht. Und so entstanden über die Jahre hinweg in seinem persönlichen Archiv mehrere tausend Aufnahmen: Reportagen, Hochzeiten, Familienporträts, Veranstaltungen.
Heute leitet der freie Journalist und engagierte Pressefotograf als Inhaber und Geschäftsführer die 4iMEDIA Agenturgruppe – und das Fotostudio ‘Studio503′. Die Tradition der Familie wird also fortgeführt.
Und wenn es einmal soweit ist, wird auch sein Sohn Lennox – geboren 2008 – seine ersten Bilder mit einer kleinen Kamera machen.


